Bericht zur Fortbildung „Interreligiöses Lehren und Lernen in der Schule 2020 2021

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Auftaktmodul des neuen Qualifizierungskurses „Interreligiöses Lehren und Lernen 2020-21“

Am Samstag, 21.11.2020 von 10:00 bis 15:00Uhr fand das 1. Modul des Qualifikationskurses „Interreligiöses Lehren und Lernen“ per ZOOM-Webinar statt. Die TeilnehmerInnen sind Religionslehrkräfte an verschiedenen Schulformen, paritätisch muslimisch und christlich besetzt. Wir bedanken uns bei den Referentinnen Naciye Kamcili-Yildiz und Ursula August für ihre wertvollen Beiträge! Der Verband muslimischer Lehrkräfte freut sich in einem zweiten Durchlauf in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen in Villigst diese einmalige Fortbildungsreihe fortzusetzen. Das 2. Modul hat das Thema „Hermeneutik in der Bibel und im Koran“.

2. Modul: Die heiligen Schriften

Das 2. Modul unserer Interreligiösen Fortbildungsreihe beschäftigte sich am 16./17.April2021 mit dem Thema „Die Heiligen Schriften- Bibel und Koran“. Am 16. April gab es einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Marion Keuchen (PTI Bonn) zur Hermeneutik von Kinderbibeln – Kinderkoran – Kindertora. Am nächsten Tag referierten Markus Gerhold (Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Gießen, Islamische Theologie und ihre Didaktik und Islamischer Religionslehrer) und Ursula August (Pfarrerin am Pädagogischen Institut in Villigst) zu den Heiligen Schriften KORAN und BIBEL. Die Teilnehmenden lernten Best Practice-Beispiele kennen, die sie in Ihrem Unterricht anwenden können: 1.Dialogisch mit den Heiligen Schriften lernen (Pfarrer Ulrich Walter); 2.Die Heiligen Schriften der Abrahams-Religionen kennenlernen (Nagihan Varol/ Britta Möhring). Das Seminarwochenende schloss mit einem kollegialen Austausch über die Herausforderungen im Interreligiösen Lernen ab. Wir danken allen ReferentInnen sowie den Teilnehmenden, für die interessante Veranstaltung trotz der herausfordernden Corona-umstände!

3.Modul: „Verantwortung für die Welt“

12.06.2021: Interreligiöses Lernen Onlineseminar, 3.Modul: „Verantwortung für die Welt“ erfolgreich abgeschlossen. Es ging zunächst um Definitionen und grundlegende Impulse zur Islamischen und Christlichen Ethik. Zudem wurde zu folgenden drei ethischen Themen in Arbeitsgruppen gearbeitet: 1. Schöpfungsethik 2. Ethik im Zusammenhang mit Sterben und Tod 3. Friedensethik Besten Dank an unsere beiden Referenten Dr. Kerim Edipoglu und Dr. Wustmans! Moderiert wurde das Seminar von Ursula August (Pädagogisches Institut Villigst) und Karim Moustafa VML)

4. Modul „Gemeinsam feiern im Angesicht Gottes. Feste und Feiern interreligiös!?“

Qualifizierungskurs Interreligiöses Lehren und Lernen in der Schule Das 4. Modul unserer Fortbildungsreihe „Gemeinsam feiern im Angesicht Gottes. Feste und Feiern interreligiös!?“ fand vom 10. – 11. September 2021 im Haus Villigst in Schwerte-Villigst statt. Herzlichen Dank an unsere Referentinnen: Pfarrerin Ursula Sieg und Dr. Naciye Kamcili-Yildiz. Wir freuen uns, dass wir diesmal in Präsenz tagen dürfen.

5. Modul: „Jesus und Mohammed“

VML und Pädagogisches Institut Villigst in Kooperation Am 27.November 2021 fand der Qualifizierungskurs Interreligiöses Lehren und Lernen in der Schule, mit dem 5. Modul „Jesus und Mohammed“, im Haus Villigst in Schwerte-Villigst statt. Herzlichen Dank an unsere hervorragenden Referentinnen aus der Universität Paderborn Prof. Martin Leutzsch und Prof. Zishan Ghaffar!

6. Modul: Anthropologie

Rückblick: Qualifikationskurs „Interreligiöses Lehren und Lernen – interreligiöse Kompetenz“, vorletztes und 6. Modul am 29.Januar 2022: „Anthropologie – die Rede vom Menschen“ Die Teilnehmenden begannen das zweitägige Seminar mit ihren eigenen Zugängen: Wer und was ist der Mensch? – Wer bin ich? Dazu gab es „Bilder einer Ausstellung“, Musik, Gedichte, Lesungen. Im zweiten Teil haben sich die TN mit den Aussagen von Bibel und Koran, bzw. in den jeweiligen Theologien, zum Menschenbild befasst. Wie das Thema in den Lehrplänen der jeweiligen Schulformen vorkommt, und es sich fruchtbar machen lässt für einen religionskooperativen Religionsunterricht, kam besonders in den Blick. Dazu wurden zwei Unterrichtsreihen (für Grundschule und Sek I/II) genauer betrachtet. Auch in diesem Modul ging es wieder um die Erarbeitung eigener Unterrichtsbausteine, dafür wurde – wie immer – ausführliches Material zur Verfügung gestellt. Wir danken den beiden Referentinnen dieses Moduls: Ursula August (Pfarrerin, Pädagogisches Institut Villigst) und Saniye Özmen (Islamische Theologin M.A. und Lehrerin für den Islamischen Religionsunterricht) für Ihre wertvollen Beiträge in diesem Modul.

7. und letztes Modul: Interreligiöses Lernen in Gotteshäusern am 18./19.Mäer 2022

VML- Pädagogisches Institut der Evangelischen Kirche in Kooperation

Am 18.März 2022 fand der 1. Theoretische Teil des Qualifikationskurses „Interreligiöses Lernen“ mit dem Thema Interreligiöses Lernen in Gotteshäusern – aus christlicher und islamischer Sicht statt. Zwei Impulse von Pfarrerin Ursula August und von Islamischer Religionslehrerin Nagihan Varol gab es in der Onlineveranstaltung. Am 19.März geht es weiter mit dem praktischen Teil des Besuchs von Moschee und Kirche in der Domstadt Köln.

Zu Gast in Kölner Kirche und Moschee:

Kooperationsveranstaltung zwischen dem Pädagogischen Institut in Villigst und dem Verband Muslimischer Lehrkräfte (VML) „Interreligiöses Lehren und Lernen an der Schule“ schließt mit einer Zertifikatsverleihung in der Domstadt ab

Zum Abschluss der interreligiösen Fortbildungsreihe „Interreligiöses Lehren und Lernen“ des Verbandes muslimischer Lehrkräfte in Kooperation mit dem Pädagogischen Instituts der Evangelischen Kirche von Westfalen (Villigst) kamen christliche und muslimische Lehrkräfte zur feierlichen Zertifikatsübergabe am Samstag, 19. März 2022, in die Domstadt. Zuvor hat der Qualifikationskurs ganztägig beim siebten und abschließenden Fortbildungsmodul das Thema „Interreligiöses Lernen in Gotteshäusern“ mit Besuchen vor Ort in der Christus-Kirche und in der Zentral-Moschee in Köln behandelt.

Die 18 Teilnehmenden des paritätisch von muslimischen und christlichen Religionslehrkräften aus unterschiedlichen Schulformen besetzten Kurses freuten sich über den erfolgreichen Abschluss der 1 ½ jährigen Fortbildungsreihe und darauf, das Gelernte im täglichen Unterricht anzuwenden. Den Teilnehmenden wurden pro Modul umfangreiche Materialpakete sowie digitale Lernplattformen zu den entsprechen Themen zur Verfügung gestellt; sie entwickelten darüber hinaus eigene Unterrichtsbausteine.

Ein Novum: Zwischen den Modulen, von denen auf Grund der Corona-Epidemie auch einige als Webinare durchgeführt wurden, fanden 3 – 4 wöchentlich kollegiale Praxisgespräche in begleitenden Abendveranstaltungen statt.

Zu den Referierenden zählten auch in diesem zweiten Kurs wieder Lehrende der islamischen und christlichen theologischen und religionspädagogischen Fakultäten der Universitäten Bonn, Paderborn, Münster und Berlin.

Jedes der insgesamt sieben Fortbildungsmodule hat sich, mit Impulsen aus christlicher und aus muslimischer Sicht, unterschiedlichen Themen gewidmet:

  • Interreligiöse Religionspädagogik im Raum der Schule – Leitbildentwicklung
  • Die Heiligen Schriften – Lesen und Auslegen
  • Leben und Lehre der Propheten – Jesus und Mohammed
  • Die Rede von Gott und dem Menschen
  • Feste und Feiern: Gemeinsam im Angesicht Gottes feiern
  • Verantwortung für die eine Welt Gottes (Ethik)
  • „Interreligiöses Lernen in Gotteshäusern“

Die Zertifikate wurden vom Leitungsteam des Qualifikationskurses verliehen, dazu gehörten:

Birgül Karaarslan (VML) Ursula August (Pädagogisches Institut Villigst), Karim Moustafa (VML), Britta Möhring (Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck), Fereba Seleman und Nagihan Varol (beide VML).

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